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Tobinis   sind  kleine schwimmende Steinskulpturen des Bildhauers Christian Tobin.

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Auf den ersten Blick erkennen wir "nur“ Findlinge unterschiedlicher Form, Größe und Farbe - Steine also, die wir von Bachläufen und Stränden her kennen und die wir so gerne mitnehmen, um ihnen im Garten einen schönen Platz zu suchen.

Diese Findlinge erzählen uns Geschichten von ihrer Entstehung aus flüssiger Magma im Erdinneren, von ihrer Erstarrung in immer höher aufgetürmten Gebirgen, von Verwitterung und Erosion - und nicht zuletzt von ihrer langen Reise zum Meer, getrieben und geformt durch die Kraft des Wassers und der Gletscher.  

Sie erzählen uns, dass alles Leben auf diesem Planeten - auch unser eigenes -  nur durch diesen Prozess der Verwitterung und der Auslösung von Mineralien möglich wurde.

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Die bildhauerische Arbeit Christian Tobins ist nicht sofort zu erkennen, hat aber einen spektakulären Effekt:  Der Künstler  formt die Unterseite der Steine so, dass sie auf einem hauchdünnen Wasserfilm schwimmen.  Angetrieben durch die Kraft des Wassers fangen sie an, sich  zu drehen, zu schwingen, zu

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tanzen...

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Abhängig von seiner Form und Größe findet jeder Stein seinen individuellen Rhythmus - vom bedächtig meditativen Schaukeln und Taumeln bis hin zum wilden quirligen Tanz.

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Manche Tobinis sind mit kleinen Düsen ausgestattet, die feine pulsierende Wasserlinien in die Luft zeichnen, bei anderen formen seitliche Düsen blattähnliche Flügel.

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